Neue Fonds-Besteuerung ab 2018

Die Steuerberatung in Sachen Immobilien, Fonds und anderen Anlageformen ist immer nur so gut, wie dabei die stetigen Änderungen der Steuergesetze beachtet werden. Als Steuerberater in Berlin Schöneberg weise ich meine Mandanten frühzeitig auf neue Gesetze hin. So können Steuerpflichtige rechtzeitig Strategien entwickeln, um kostspielige Steuer-Einbußen zu vermeiden. Eine solche Änderung steht auch 2018 an: Fonds werden im nächsten Jahr steuerlich anders behandelt. Zumindest dann, wenn sich die derzeitigen Regierungspläne dazu verwirklichen.

Nach dem vorliegenden Referentenentwurf kommen nicht nur auf die Fonds selbst, sondern auch auf die Privatanleger Neuerungen zu. Während bisher Erträge auf der Ebene eines Fonds zu 100 Prozent steuerfrei waren, soll nächstes Jahr eine Steuer in Höhe von 15 Prozent auf Dividenden greifen. So wird es Fondsmanagern in Zukunft nicht mehr möglich sein, ohne Rücksicht auf die Steuer innerhalb eines Fonds Umschichtungen vorzunehmen. Die Neuregelung soll deutsche Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien in Deutschland erfassen. Rentenfonds sollen von der neuen Besteuerung ausgenommen bleiben. Im Ergebnis kommen also auch bei den Privatanlegern nur geschmälerte Gewinne an.

Weil die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent jetzt schon anfällt, sobald ein Freibetrag von 801 Euro überschritten wird, soll die steuerliche Vorbelastung durch die neue Fonds-Besteuerung für den Privatanleger ausgeglichen werden. Als Mittel dazu werden Fonds-Ausschüttungen und Gewinne aus Verkäufen zum Teil freigestellt. Fondsanleger werden sich in Zukunft also mit dem Thema „Teilfreistellungen” intensiver beschäftigen müssen.

Im Einzelnen sollen bei Aktienfonds die Freistellungen bei 30 Prozent liegen. Bei offenen Immobilienfonds liegt dieser Wert bei 60 Prozent. 80 Prozent greifen bei Immobilienfonds, die ihren Schwerpunkt im Ausland haben. Für Mischfonds werden Teilfreistellungen von 15 Prozent festgelegt. Negativ wird sich die Gesetzesänderung für Anleger auswirken, deren Erträge unterhalb des Sparerfreibetrags liegen. Denn sie zahlen ja ohnehin keine Abgeltungsteuer. Allerdings fällt diese Mehrbelastung mit etwa 3 Euro im Jahr denkbar gering aus.

Die neuen Steuerpläne werden – sofern sich der Referentenentwurf durchsetzt – vor allem diejenigen betreffen, die noch Fondsanteile aus der Zeit vor Einführung der Abgeltungsteuer besitzen. Während diese Anlegergruppe bis heute Gewinne aus Verkäufen steuerfrei einnehmen konnte, wird sich dies ab 2018 ändern. Der noch bestehende Bestandsschutz wird fallen. Nur Gewinne, die bis zum Inkrafttreten der Neuregelung realisiert werden, sollen steuerfrei bleiben. Für viele Steuerpflichtige besteht also Informationsbedarf. Als Steuerberater in Berlin Schöneberg entwickle ich zum Thema Freistellungen gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen.

Benötigen Sie eine steuerliche Beratung zum Thema Gewerbe, Apotheken oder Immobilien dann rufen Sie uns an - Ihr Steuerberater in Berlin Schöneberg

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