Der neue digitale Lohnnachweis kommt

Wichtige Post für alle Arbeitgeber: Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beginnen im kommenden November mit dem Versenden von Zugangsdaten für den digitalen Lohnnachweis. Mit dem neuen System sollen die Arbeitgeber in Zukunft Arbeitsstunden, Löhne und Beschäftigtenzahlen für die Unfallversicherung melden – und das ausschließlich online.

Wer Arbeitnehmer beschäftigt, ist verpflichtet, diese gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu versichern. Beiträge zur Gesetzlichen Unfallversicherung wurden bisher anhand von Lohnnachweisen berechnet, die mit Papierformularen oder über das entsprechende Extranet der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse übermittelt wurden. Ab Dezember 2016 wird dieses Verfahren durch einen digitalen Lohnnachweis ersetzt. Dieser kann direkt mit der Software des Arbeitgebers erstellt und versendet werden. 2017 und 2018 werden übergangsweise noch Meldungen nach dem alten Verfahren akzeptiert, ab dem 1. Januar 2019 wird das UV-Meldeverfahren mit dem digitalen Lohnnachweis obligatorisch.

Die ersten Datenabgleiche zum Anstoß des neuen Verfahrens können ab Dezember 2016 erfolgen. Die Zugangsdaten hierfür werden den Arbeitgebern von den Trägern der Gesetzlichen Unfallversicherung ab November 2016 mitgeteilt. Sie enthalten neben einer PIN die Mitgliedsnummer des versicherten Unternehmens sowie die Betriebsnummer des Unfallversicherungsträgers. Wichtig: Wer einen Steuerberater mit der Meldung der Arbeitnehmer beauftragt hat, sollte die mit der Post versendeten Daten direkt an diesen weiterleiten. Mehr Informationen zum neuen UV-Meldeverfahren gibt es auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Benötigen Sie eine steuerliche Beratung zum Thema Gewerbe, Apotheken oder Immobilien dann rufen Sie uns an - Ihr Steuerberater in Berlin Schöneberg

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten


Die neue Grundsteuer

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Grundsteuer in der bisherigen Form verfassungswidrig sei, hat den Gesetzgeber unter Zugzwang gesetzt. Bis Ende 2019 müssen neue Regelungen gefunden werden. Wie werden diese aussehen? Bund, Länder und Kommunen haben sich jetzt auf die Grundzüge einer neuen Grundsteuer geeinigt. Trotzdem gibt es noch ungeklärte Fragen.

» Beitrag lesen

Immobilienverkauf und Spekulationssteuer

Schon seit vielen Jahren kennen die Immobilienpreise nur eine Richtung: Sie gehen steil nach oben. Wie lange dieser Trend noch anhält, ist unsicher. Da liegt es für viele Eigentümer von Immobilien nahe, von den hohen Preisen zu profitieren und ihre Immobilie zu verkaufen. Wer hier aber nicht aufpasst, muss den Fiskus in beträchtlicher Höhe an […]

» Beitrag lesen

Verkauf einer Ferienwohnung: steuerfrei bei Selbstnutzung

Wenn eine Wohnung oder ein Haus verkauft wird, stellt sich für viele Menschen die Frage, ob ein solches Geschäft der Einkommensteuer unterfällt. Neben der bekannten Zehnjahresfrist, die für die Steuerfreiheit eingehalten werden muss, kennt das Einkommensteuergesetz noch einen anderen Tatbestand, der die Steuerpflicht entfallen lässt. Der BFH hat jetzt klargestellt, wie dieser Tatbestand zu interpretieren […]

» Beitrag lesen

Liquidationswert oder gemeiner Wert bei geerbtem Grundstück?

Der gemeine Wert eines Grundstücks ist in § 9 des Bewertungsgesetzes (BewG) geregelt. Dieser Wert richtet sich nach dem Preis, der im „gewöhnlichen Geschäftsverkehr“ zu erzielen ist – also unter marktüblichen Umständen.

» Beitrag lesen

Ein Immobilienmakler ist kein Steuerberater

Ein Immobilienmakler ist nur dann zur Beratung über steuerliche Aspekte eines Immobiliengeschäfts verpflichtet, wenn dies explizit im Maklervertrag vereinbart wurde oder wenn er nach außen erkennbar mit einem besonderen steuerlichen Wissen wirbt. Grundsätzlich haftet ein Immobilienmakler deshalb nicht, wenn ein Verkäufer vom Finanzamt zu einer hohen Steuernachzahlung aufgefordert wird. Darauf hat der Bundesgerichtshof in einer […]

» Beitrag lesen

BVerfG: Die Grundsteuer ist verfassungswidrig

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Grundsteuer hat für die Steuerberater der Eigentümer von Berliner Immobilien erhebliche Konsequenzen.

» Beitrag lesen

Risiko Schenkungsteuer beim Immobilienkauf

Als Steuerberater in Berlin Schöneberg berate ich häufig Mandanten, die ihre Immobilie an Verwandte oder Freunde verkaufen möchten. Offensichtliche „Freundschaftspreise“ machen dabei das Finanzamt besonders aufmerksam. Erweist sich der Verkauf als sogenannte gemischte Schenkung, wird Schenkungsteuer fällig.

» Beitrag lesen

Steuerpflichten für Influencer

Eine korrekte Übersetzung für das immer öfter zu hörende Wort „Influencer” gibt es nicht. Der Duden kennt keinen „Beeinflusser”. Trotzdem wird diese Tätigkeit für immer mehr Menschen zur Einnahmequelle – im Nebenerwerb oder als finanzielle Lebensgrundlage.

» Beitrag lesen

BFH erleichtert Vorsteuerabzug

Der Vorsteuerabzug mindert die Steuerlast umsatzsteuerpflichtiger Unternehmen. Das Prinzip ist recht einfach: Von der selbst eingenommenen Umsatzsteuer wird die selbst gezahlte Umsatzsteuer abgezogen. Die Differenz zieht das Finanzamt ein.

» Beitrag lesen

Erben haften für Steuerschulden

Wer erbt, übernimmt nicht nur das Vermögen des Erblassers. Vererbt werden auch die Schulden – und dazu gehören die Steuerschulden. Es empfiehlt sich, vor der Annahme einer Erbschaft einen Steuerberater aufzusuchen, um sich beraten zu lassen. So bekommt man als Erbe Klarheit über eventuelle Steuerrückstände des Verstorbenen, für die man steuerrechtlich – und strafrechtlich – […]

» Beitrag lesen

Unsere Kontaktdaten als
QR-Code für Ihr Handy:

QR Code Kontaktdaten smart-steuerberatung.de

VCF Download